Klangschalenmassage - Was soll denn das sein?

(Ein Erfahrungsbericht)

Was eine „Massage“ ist, ist allseits bekannt, aber was man sich unter einer „Klangschale“ vorstellen soll und wie man damit massieren kann, konnte ich mir beim besten Willen nicht erklären. Ohne jegliche Erfahrung, oder Hintergrundwissen zu dem Thema wusste ich somit nicht wirklich was mich erwartet, als ich mich zu meiner ersten Klangschalenmassage auf die Massagebank des FO3UM legte.

Das Grundprinzip ist das einer herkömmlichen Massage: Man legt sich, Gesicht nach unten, hin und durch das Einwirken bestimmter Reize auf den Körper sollen verschiedene Effekte, wie zum Beispiel das Lösen von Verspannungen, oder das Anregen des Organismus als Ganzes, erzielt werden. Damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten, denn bei der Klangschalenmassage erfolgt das nicht durch körperliche Berührung, sondern lediglich durch die Wirkung von Schallwellen. Hierbei werden die namensgebenden Klangschalen an bestimmte Stellen des Körpers aufgelegt, beziehungsweise gehalten und nacheinander angeschlagen, wodurch ein Klang entsteht, der je nach Größe und Form der Schale variiert. Dieser breitet sich dann in Form von Vibrationen durch das Gefäß im Organismus aus und soll so zum gewünschten Ergebnis führen.
Ich versuchte mich so gut es ging zu entspannen, was mir dank der äußerst beruhigenden Atmosphäre auch nicht allzu schwer fiel. Zunächst begann die Massage mit dem Beschlagen einer kleinen Schale an den Fü.en. Das Gefäß erzeugte einen durchaus angenehmen Klang, der sich in Form eines leicht ausbreitenden Kribbelns im Körper bemerkbar machte. Nach und nach kamen immer mehr Schalen zur Anwendung, deren unterschiedliche Beschaffenheit und Größe ich anhand ihres Gewichts ausmachen konnte. Diese wurden gleichmäßig in einem bestimmten Rhythmus angeschlagen und erzeugten auf diese Weise ein buntes Klangspektrum, wodurch ich mich schließlich vollends entspannte.
Dabei erweiterte sich der Behandlungsbereich stetig nach oben hin bis zu meinen Schultern und die durch den Schall ausgelösten Vibrationen breiteten sich langsam im gesamten Körper aus.
Abschließend wurden die angewandten Schalen wieder Stück für Stück reduziert, bis zuletzt abermals das kleinste Gefäß an meinen Fußsohlen erklang und so das Ende der Massage einläutete. Im Anschluss daran brauchte ich ein paar Minuten, um wieder in der Realität anzukommen, fühlte mich aber durchwegs ausgeruht und entspannt. Die Klangschalenmassage schien ihre Wirkung bei mir somit nicht verfehlt zu haben und bot mir ein durch und durch angenehmes Erlebnis.

Autor: 
fo3um